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BEKANNTMACHUNG ÜBER DIE FESTLEGUNG VON EINZELHEITEN ÜBER LANDEMELDUNGEN

Vom 24. Februar 2015 (NfL I 1-397-15)

Aufgrund des § 27 Abs. 2 der Luftverkehrs-Ordnung (LuftVO) in der Fassung der Bekanntmachung vom 27. März 1999 (BGBl. I, S. 580), zuletzt geändert durch Art. 3 des vom 08. Mai 2012 (BGBl. I, S. 1032), sowie aufgrund der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012 der Kommission vom 26. September 2012 zur Festlegung gemeinsamer Luftverkehrsregeln und Betriebsvorschriften für Dienste und Verfahren der Flugsicherung (SERA) Anhang SERA. 4020 Buchstabe a) gibt das Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung hiermit die Festlegung von Einzelheiten über Landemeldungen bekannt:

1. Erfordernis einer Landemeldung

Der Luftfahrzeugführer hat für Flüge, für die ein Flugplan abgegeben wurde, der zuständigen Flugverkehrsdienststelle unverzüglich nach der Landung eine Landemeldung zu übermitteln.

Dies gilt nicht für Landungen auf Flugplätzen mit Flugverkehrskontrollstelle (aktiver Luftraum D und CTR).

Hier gilt:

a. Die Übermittlung der Landemeldungen ist der für den Flugplatzkontrolldienst zuständigen Flugsicherungsorganisation zugeordnet.

b. Für Flüge, die komplett nach IFR (Flugregel „I“) durchgeführt werden, sind keine Landemeldungen zu übermitteln.

2. Übermittlung

Die tatsächliche Landezeit ist unverzüglich nach der Landung an die Meldestelle für Flugverkehrsdienste (ARO), Wahrnehmung durch das Aeronautical Information Service-Center (AIS-C) der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH, entweder durch

a) den Luftfahrzeugführer oder

b) einen vom Luftfahrzeugführer Beauftragten oder

c) die für den Flugplatzkontrolldienst zuständige Flugsicherungsorganisation zu übermitteln.

Anstelle der tatsächlichen Landezeit kann die voraussichtliche Landezeit mittels Sprechfunk an die zuständige Flugverkehrskontrollstelle oder, wenn diese nicht erreichbar ist, an den zuständigen Fluginformationsdienst zur Weiterleitung an das AIS-C übermittelt werden, sofern sich das Luftfahrzeug bereits in der Platzrunde befindet und die Landung sichergestellt erscheint.

3. Landemeldungen von Luftfahrzeugen müssen die folgenden Informationen enthalten:

a) Luftfahrzeugkennung;

b) Startflugplatz oder -einsatzort;

c) Zielflugplatz oder -einsatzort (nur bei Ausweichlandung);

d) Landeflugplatz oder -einsatzort;

e) Landezeit.

Diese Bekanntmachung tritt am 16.03.2015 in Kraft.

Die Bekanntmachung über die Festlegung von Einzelheiten über Landemeldungen vom 11.02.2010 (NfL I – 33/10) wird zum gleichen Zeitpunkt aufgehoben.

 

Langen, 24.02.2015

Bundesaufsichtsamt für Flugsicherung

LFR/2.10.1/0005-001/15

Im Auftrag



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