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Einrichtung und Betrieb von Fluglärm-Meßanlagen
für Verkehrsflughäfen

Bonn, den 6. Juli 1972

Mit Schreiben vom 19. Juni 1972 – L 4/62.10.08/2019 Vm 72 II – habe ich den Obersten Verkehrsbehörden der Länder Richtlinien über Einrichtung und Betrieb von Fluglärm-Meßanlagen für Verkehrsflughäfen zur Anwendung im Rahmen des § 19a des Luftverkehrsgesetzes übersandt. Ich gebe die Richtlinien hiermit nachrichtlich bekannt.

Der Bundesminister für Verkehr


 

Richtlinien
über Einrichtung und Betrieb von Fluglärm-Meßanlagen
für Verkehrsflughäfen

vom 6. 7. 1972 (VkBl. S. 533, NfL I – 230/72)


 

1.     Für Verkehrsflughäfen, die dem Fluglinienverkehr angeschlossen sind, sind gemäß § 19a LuftVG Fluglärm-Meßanlagen erforderlich, sofern die Genehmigungsbehörde nicht eine Ausnahme zugelassen hat.

2.     Die Genehmigungsbehörde bestimmt aufgrund der allgemeinen Fluglärmsituation, für welche An- und Abflugbereiche eines Flughafens ortsfeste Fluglärm-Meßstellen vorzusehen sind. Die Struktur der Wohnbesiedlung, die Lage der An- und Abflugwege sowie Art und Umfang des Flugbetriebs können in einem An- und Abflugbereich mehrere Meßstellen notwendig machen. Die Standorte der einzelnen Meßstellen sollen den besonders beeinträchtigten Wohngebieten zugeordnet sein und einen möglichst geringen sonstigen Umweltgeräuschpegel haben. Bei der Standortbestimmung ist der Flughafenunternehmer zu hören. Die Meßdaten der Meßstellen müssen ohne Zeitverzug an eine zentrale Stelle übertragen werden können.

3.     In der zentralen Stelle sollen nachfolgende Meßdaten aufgezeichnet werden können:

 



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