auf die PDF haben nur Online-Abonnenten Zugriff.

Bekanntmachung
des Internationalen Übereinkommens von 1979 über den
Such- und Rettungsdienst auf See

vom 19. 4. 1982 (BGBl. II S. 485),

zuletzt geändert durch Entschließung MSC.155 (78) vom 20. 5. 2004 (BGBl. 2007 II S. 782) 


 

Das Internationale Übereinkommen von 1979 über den Such- und Rettungsdienst auf See ist von der Bundesrepublik Deutschland in London am 6. November 1979 unterzeichnet worden; die Ratifikationsurkunde ist am 21. Januar 1982 bei dem Generalsekretär der Zwischenstaatlichen Beratenden Seeschiffahrts-Organisation hinterlegt worden.

Der Tag, an dem das Übereinkommen nach seinem Artikel V für die Bundesrepublik Deutschland in Kraft tritt, wird im Bundesgesetzblatt bekanntgegeben 1). Das Übereinkommen wird nachstehend veröffentlicht.


Der Bundesminister für Verkehr


----------------------

1)    Das Übereinkommen ist nach der Bek. vom 17. 10. 1984 (BGBl. II S. 949) für die Bundesrepublik Deutschland am 22. 06. 1985 in Kraft getreten.

----------------------

 

Internationales Übereinkommen von 1979
über den Such- und Rettungsdienst auf See

(Übersetzung)

Die Vertragsparteien des Übereinkommens –

in Anbetracht der großen Bedeutung, die in verschiedenen Übereinkünften der Hilfeleistung für Menschen in Seenot und der Einrichtung angemessener und wirksamer Vorkehrungen für die Küstenwache und für Such- und Rettungsdienste durch jeden Küstenstaat beigemessen wird,

nach Prüfung der von der Internationalen Konferenz von 1960 zum Schutz des menschlichen Lebens auf See angenommenen Empfehlung 40, die anerkennt, daß es erwünscht ist, die Maßnahmen einer Anzahl zwischenstaatlicher Organisationen für die Sicherheit auf und über See zu koordinieren,

in dem Wunsch, diese Maßnahmen durch die Aufstellung eines internationalen Planes für den Such- und Rettungsdienst auf See zu verstärken und zu fördern, der den Bedürfnissen des Seeverkehrs für die Rettung von Menschen in Seenot entspricht,

in dem Wunsch, die Zusammenarbeit zwischen Such- und Rettungsorganisationen in der ganzen Welt und zwischen denjenigen Organisationen, die an Such- und Rettungsmaßnahmen auf See teilnehmen, zu fördern –

sind wie folgt übereingekommen:


Artikel I

Allgemeine Verpflichtungen aufgrund des Übereinkommens


Die Vertragsparteien verpflichten sich, alle gesetzgeberischen oder sonstigen geeigneten Maßnahmen zu treffen, die erforderlich sind, um dem Übereinkommen und seiner Anlage, die Bestandteil des Übereinkommens ist, volle Wirksamkeit zu verleihen. Soweit nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, bedeutet eine Bezugnahme auf das Übereinkommen gleichzeitig eine Bezugnahme auf seine Anlage.



auf die PDF haben nur Online-Abonnenten Zugriff.
Diese Webseite nutzt Cookies. Wenn Sie weiter auf dieser Seite bleiben ohne die Cookie-Einstellungen in Ihrem Browser zu ändern, stimmen Sie zu unsere Cookies zu verwenden. Weiterlesen …