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Richtlinien für die
Gleitwegbefeuerung auf Flughäfen

(PAPI-Anlage-Richtlinien)

Die Richtlinien für die Gleitwegbefeuerung auf Flughäfen (PAPI-Anlage-Richtlinien) sind in Zusammenarbeit mit den Obersten Luftfahrtbehörden der Länder, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen, der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH und der Deutschen Lufthansa erstellt worden. Die auf das Bezugsschreiben vom 12. Juni 1992 eingegangenen Stellungsnahmen sind weitgehend berücksichtigt worden.

Gemäß der Ausgabe Juli 1990 des Anhangs 14 zum Abkommen über die Internationale Zivilluftfahrt, Band I, laufen ab dem 1. Januar 1995 die Gleitwegbefeuerungssysteme VASIS, AVASIS, 3-BAR-VASIS und 3-BAR-AVASIS aus. Die danach noch vorhandenen VASIS-Anlagen bitte ich im Zuge fälliger Erneuerung durch PAPI-Anlagen bis spätestens 31. Dezember 1996 ersetzen zu lassen.

Diese Richtlinien treten am 1. Juli 1993 in Kraft.

Bundesministerium für Verkehr

 

Richtlinien
für die Gleitwegbefeuerung auf Flughäfen

(PAPI-Anlage-Richtlinien)

vom 24. 6. 1993 (NfL I – 201/93)

1. Allgemeines

Gegenstand dieser Richtlinien ist die Gleitwegbefeuerung des Systems PAPI für Start- und Landebahnen auf Verkehrsflughäfen und Sonderflughäfen nach § 38 der Luftverkehrs-Zulassungs-Ordnung (LuftVZO) vom 13. März 1979. Den Richtlinien liegt Anhang 14, Band I, zum Abkommen über die Internationale Zivilluftfahrt zugrunde. Auf das ICAO-Flugplatzentwurfshandbuch, Teil 4, Optische Landehilfen (Aerodrome Design Manual, Part 4, Visual Aids, ICAO-Doc 9157 – AN/90), wird hingewiesen.

Die Richtlinien sind anzuwenden auf Verkehrsflughäfen und Sonderflughäfen; auf Landeplätze können sie angewendet werden. Abweichungen von den Richtlinien sind nach Abstimmung mit dem Bundesministerium für Verkehr zulässig.

2. Anwendungsbereich der PAPI-Anlage

Die PAPI-Anlage ist als Anflughilfe für Anflüge nach Sichtflugregeln und als zusätzliche Hilfe für Instrumentenanflüge bis hinab auf eine Höhe von 200 Fuß über Schwellenhöhe, ILS-Anflüge nach Betriebsstufe I eingeschlossen, bestimmt. Bei Anflügen nach den Betriebsstufen II und III muß die PAPI-Anlage abgeschaltet sein.

3. Funktion des PAPI



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